Im Browser ist die Benutzeroberfläche der ehemaligen vielversprechenden Betriebssystem von Google Fuchsia eingebettet.

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Fuchsia: von der Verschwinden bis zur Wiederbelebung

Je weniger Aufmerksamkeit das Projekt Google Fuchsia heute erhält, desto interessanter ist sein „verlassener“ Interface – Armadillo. Seit 2017, als erstmals Informationen über das System auftauchten, unterschied es sich von den anderen Plattformen des Unternehmens: der Benutzerbildschirm war in zwei Teile geteilt – die untere Schnell-Einstellungsleiste und eine Liste der zuletzt verwendeten Anwendungen, die oben in umgekehrter chronologischer Reihenfolge angeordnet waren.

Google hat Armadillo jedoch nie in Produktion gebracht. Im Jahr 2021 wurde Fuchsia als Plattform für intelligente Nest Hub‑Displays neu ausgerichtet, und die Idee eines Benutzerraums mit derselben Bildschirmaufteilung ist weitgehend der Vergangenheit überlassen worden.

Die Wiederbelebung des vergessenen Projekts beschloss der ehemalige Google-Spezialist James O’Leary, bekannt durch seine Arbeit an Material You. Mit offenen Quellcodes und zusätzlich generiertem KI-Code entwickelte er eine Webanwendung, die das Aussehen von Armadillo reproduziert. Die Veröffentlichung steht auf GitHub zur Verfügung, sodass jeder die ursprüngliche Konzeption einsehen und mit der unteren Einstellungsleiste sowie der Liste der zuletzt verwendeten Anwendungen experimentieren kann.

Ein vollständiger Funktionsumfang, der Fuchsia exakt nachbildet, existiert noch nicht: die Webversion funktioniert noch nicht stabil und ist schwieriger zu steuern, als es gewünscht wäre. Dennoch bietet sie einen Einblick darin, wie das Google-System ausgesehen haben könnte, wenn seine Perspektiven heller erschienen wären.

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