iFixit hat einen neuen AirTag geöffnet und die frühere Fehlfunktion festgestellt

iFixit hat einen neuen AirTag geöffnet und die frühere Fehlfunktion festgestellt

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Fixit enthüllt Details zum AirTag 2: neue Komponenten und verbleibende Schwachstellen

Das Forschungsteam von Fixit (ehemals iFixit) ist wieder am Werk – die Demontage des neuesten Trackers von Apple, dem AirTag 2, folgte dem üblichen „schrittweisen Zerlegen“ jeder neuen Gadget-Variante des Unternehmens. Die Ergebnisse zeigten sowohl erwartete Verbesserungen als auch eine auffällige Schwachstelle.

Was sich geändert hat
1. Verstärkte Lautsprecher

- Apple erhöhte die Lautstärke um 50 %.

- Im Inneren befindet sich ein neuer Chip‑Controller für den Klang, der jedoch ohne Funktionsverlust deaktiviert werden kann: es reicht, zwei dünne Drähte zu löten, die den Lautsprecher mit der Leiterplatte verbinden (laut 9to5Mac).

2. Neuer Systemchip

- Auf der Rückseite der Platine wurde ein „System“-Chip entdeckt, der für Bluetooth und NFC verantwortlich ist.

3. U2‑Chip für Ultra Wideband (UWB)

- Ein zweites Generationenmodul Apple U2 ist integriert, das eine genauere Navigation – die Precision‑Finding-Funktion – ermöglicht.

- Diese kann jedoch nur mit dem iPhone 15+ verwendet werden.

Was noch schwach bleibt
- Schutz des Audiosignals: trotz der Lautstärkeerhöhung und angeblicher „Schutzmechanismen gegen unerwünschtes Tracking“ lässt sich der Ton einfach deaktivieren, ohne die Funktionsfähigkeit des Trackers zu beeinträchtigen. Dies ist ein wesentlicher Sicherheitsmangel des Geräts.

Ergebnis
Der AirTag 2 erhielt erwartete Hardwareverbesserungen: einen leistungsstärkeren Lautsprecher, neue Chips für Kommunikation und präzise Positionierung. Fixit weist jedoch darauf hin, dass das zentrale Element zur Abwehr von heimlichem Tracking – das Audiosignal – weiterhin anfällig ist und physisch leicht umgangen werden kann.

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