Hersteller von PCs müssen auf teure 18A-Chips umsteigen, weil die alten Intel-Prozessoren knapp sind

Hersteller von PCs müssen auf teure 18A-Chips umsteigen, weil die alten Intel-Prozessoren knapp sind

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Kurz zur Situation mit Intel-Prozessoren

- Hohe Nachfrage nach Serverchips

Die Serverprozessoren von Intel sind sehr gefragt, was dem Unternehmen ermöglicht, auch „versteckte“ Produktionschargen profitabel zu verkaufen. Dies führt jedoch zu einem Mangel an Mikrochip in angrenzenden Segmenten.

- Marktsättigung bei PCs mit 18A-Technologie

Um den Chipmangel für Personal Computer auszugleichen, fördert Intel aktiv Prozessoren, die nach der fortschrittlichen 18A-Technologie gefertigt werden. Diese Modelle sind weniger anfällig für Engpässe als Produkte mit reiferen Fertigungstechnologien (z. B. Intel 7).

- Produktionsprioritäten

Bei der Einführung von Chips nach Intel 7 gibt das Unternehmen dem Servermarkt und industriellen PCs Vorrang. Die Anzahl der Konsumprozessoren (Panther Lake, Wildcat Lake) wird deutlich reduziert. Außerdem werden einige Arrow‑Lake-Kristalle bei TSMC produziert, wo ebenfalls eine hohe Auslastung herrscht, was die Verfügbarkeit dieser Chips einschränkt.

- Probleme im industriellen Segment

Chips für industrielle Automatisierung bringen Intel etwa 20 % mehr Gewinn pro Verkauf ein. Daher werden Lieferungen häufig diesem Markt zugeführt und nicht dem Konsumentenmarkt.

- Kosten und Anpassung von Laptops

18A-Prozessoren sind teurer, bieten aber bessere Leistungen. Laptop-Hersteller haben Schwierigkeiten, ihre Anschaffung zu rechtfertigen, verfügen jedoch kaum über Alternativen – Intel bleibt der einzige Lieferant. Neue Chips werden häufig „nach Bedarf“ an reifere Modelle verkauft, was die Hersteller von PCs dazu zwingt, das Design ihrer Geräte anzupassen. Die Vorbereitung auf die Einführung neuer Prozessoren kann bis zu drei Monate dauern und verschärft den Engpass.

- Einfluss auf das Geschäft

PC-Hersteller bemerken, dass der Mangel an zentralem Prozessor einen schwerwiegenderen Einfluss auf den Verkauf hat als ein Speicherdefizit. Selbst wenn die Speicherkapazität reduziert werden kann, wird ein Laptop ohne CPU nicht verkauft.

- Markt und Prognosen

Laut Mercury Research hält Intel im letzten Quartal mehr als 70 % des x86‑kompatiblen Prozessormarktes für PCs. Es wird erwartet, dass der Preisanstieg durch den Engpass die Nachfrage nach Personal Computern senkt, aber das Problem verschwindet nicht vollständig. Einige Experten prognostizieren einen Rückgang der PC-Verkäufe um etwa 15 % im laufenden Jahr.

Somit führen hohe Verkäufe von Serverchips und Produktionsprioritäten zu einer Kette von Engpässen, die sowohl den Konsum- als auch den Industrie­segment des Intel-Prozessormarktes betreffen.

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