Google hat rekordverdächtig 429 Sicherheitslücken in Chrome beseitigt, darunter 22 kritische.
Chrome 149 – Update mit vielen Fehlerbehebungen und neuen Funktionen
Google hat neue Versionen des Browsers Chrome 149 (Windows, macOS) und Chrome 149 ( Linux) veröffentlicht, in denen 429 Sicherheitslücken behoben wurden, davon 22 kritisch. Laut Google wurde keine der gefundenen Probleme bisher von Angreifern ausgenutzt. Für die Arbeit daran wurden Sicherheitsexperten mit $209 000 entschädigt.
Was wurde korrigiert
Kategorie | Anzahl Lücken | Kritisch (CVE‑2026‑10881…10902) | Hoches Risiko | Mittelmäßiges Risiko | Niedriges Risiko
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Typen von Fehlern: | | | | |
* Verwendung nach Freigabe des Speichers (UAF) – 110 Fälle
* Unzureichende Eingabedatenprüfung – 88 Fälle
* Falsche Implementierung – 60 Fälle
Die schwerwiegendsten Probleme befanden sich in der WebGL Angle‑Bibliothek (37 Korrekturen). Danach folgen die Erweiterungs-API und die Multimedia-Verarbeitung – jeweils 18 Korrekturen. In den Multimedia-Codecs wurden 28 Fehler behoben.
Neue Funktionen
* PDF-Bearbeitung – man kann Dokumente direkt im Browser ausfüllen, kommentieren und unterschreiben (eine ähnliche Funktion gibt es bereits in Firefox).
* Auf der Seite „Was ist neu“ werden nur diese Tools erwähnt; weitere angekündigte Features (vertikale Tab-Anordnung, Vollbildlesemodus) sind noch nicht implementiert. Sie sollen voraussichtlich in Chrome 150 (Ende Juni) erscheinen.
Wie man aktualisiert
Chrome wird normalerweise automatisch aktualisiert. Für eine manuelle Überprüfung:
Menü → Hilfe → Über Google Chrome (oder Einstellungen → Über Google Chrome).
Mobile Versionen
* Android – Version 149.0.7827.59 wurde diese Woche veröffentlicht und behebt dieselben Sicherheitslücken wie die Desktop-Versionen.
* iOS – Update 149.0.7827.45 wurde letzte Woche freigegeben.
Der erweiterte stabile Kanal für Windows und macOS verwendet nun Chromium 148.0.7778.254.
Damit hat Chrome 149 nicht nur die Sicherheit erheblich verbessert, sondern auch die Möglichkeiten zur Arbeit mit PDF‑Dokumenten erweitert und den integrierten Betrachter zu einem vollwertigen Editor weiterentwickelt.
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