Firefox erhält einen Schalter zum gleichzeitigen Deaktivieren aller KI‑Funktionen.
Neues KI-Steuerungsmodus in Firefox 148
Mozilla bereitet ein Browser-Update vor, das es Benutzern ermöglicht, alle Funktionen auf Basis generativer künstlicher Intelligenz (KI) zu steuern. In der Version Firefox 148, die für den Release am 24. Februar geplant ist, wird ein spezieller Einstellungsbereich „KI-Steuerung“ erscheinen.
Was sich ändern wird
FunktionWie es funktioniertVollständige SperreSchalter *„KI-Verbesserungen sperren“* deaktiviert alle aktuellen und zukünftigen KI-Funktionen. Nach Aktivierung werden dem Benutzer keine Pop‑Ups, Benachrichtigungen oder Vorschläge zu neuen Funktionen mehr angezeigt.Wahlweise SteuerungIn den Einstellungen erscheinen separate Schalter für jede Funktion:
• Seitenübersetzungen
• Alternativtext in PDF-Dateien
• Tab-Gruppierung mit KI-Unterstützung
• Link-Vorschau
• Firefox‑Chatbot (Anthropic Claude, ChatGPT, Microsoft Copilot, Google Gemini, Le Chat Mistral)
So kann man die KI vollständig deaktivieren oder nur die benötigten Tools aktiv lassen.
Warum Mozilla das tut
In einem Blog betonte das Unternehmen, dass „KI das Web verändert“, aber Menschen unterschiedliche Erwartungen haben: einige wollen Technologie komplett vermeiden, andere nutzen nützliche Werkzeuge. „Wir streben danach, Wahlmöglichkeiten zu bieten und KI zugänglich zu machen, gleichzeitig aber leicht deaktivierbar“ – so heißt es im Text.
Position der Führung
Nach der Ernennung von Anthony Enzor‑DeMeo zum CEO von Mozilla im Dezember 2025 kündigte das Unternehmen Pläne an, in KI zu investieren und neue Funktionen in Firefox einzuführen. Dabei betonen sie, dass „KI immer eine Wahl sein muss“ – Benutzer sollten die Möglichkeit haben, alle Funktionen leicht abzuschalten und zu verstehen, wozu sie dienen.
Kurz gesagt:
*Firefox 148 (24. Februar) führt einen neuen KI-Einstellungsbereich ein.*
*Benutzer können sämtliche KI-Funktionen vollständig sperren oder auswählen, welche aktiv bleiben sollen.*
*Mozilla betont die Freiheit der Wahl und Transparenz neuer Funktionen.*
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