Eine chinesische Firma kündigte den Erfolg bei der Entwicklung neuester thermonuklearer Reaktoren an

Eine chinesische Firma kündigte den Erfolg bei der Entwicklung neuester thermonuklearer Reaktoren an

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Neuer Rekord in der kommerziellen thermonuklearen Energie

Ein junges Shanghai-Unternehmen *Energy Singularity* kündigte einen bedeutenden Fortschritt an: sein eigener Tokamak HH70, gebaut mit Hochtemperatur-Supraleitern (HTS), stellte den Weltrangliste unter kommerziellen Reaktoren. In einem kontinuierlichen Zyklus von 1 337 Sekunden (über 22 Minuten) gelang es, einen stabilen Plasmaström zu halten, was die Zuverlässigkeit des Geräts bestätigt.

ParameterWertEinführungsdatum
Zyklusdauer1 337 s (22 min)Juni 2024
Durchgeführte Experimente5 755

Warum gilt der HH70 als Tokamak der nächsten Generation
* Hochtemperatur-Supraleiter: Alle Magneten nutzen HTS, was höhere Betriebstemperaturen im Vergleich zu herkömmlichen Niedertemperatur-Supraleitern (LTS) ermöglicht, die in Projekten wie ITER verwendet werden.

* Wirtschaftlichkeit und einfache Wartung: Die Erhöhung der Temperatur des Magnetsystems reduziert die Kühlanforderungen und damit die Betriebskosten.

Schlüssel zum Erfolg
1. Kontinuierliche Optimierung der Plasmasteuerung – realisiert durch künstliche Intelligenz (KI).

2. Hochtemperatur-Supraleiter – gewährleisten Zuverlässigkeit und Energieeffizienz des Magnetsystems.

Das Unternehmen betont, dass die Kombination aus KI und HTS das „zweite Schlüssel‑Zutat“ für den Rekord war.

Zukunftspläne
* HH170 – der nächste Testreaktor, geplant für 2027.

* Ziel: Einen positiven Ausgangsenergie­koeffizienten \(Q = 10\) erreichen (Energieerzeugung zehnmal höher als die zum Erhitzen des Plasmas aufgewendete Energie).

* Bis 2030 plant das Unternehmen den Übergang zur Errichtung einer vollwertigen thermonuklearen Kraftwerksanlage mit HTS.

Vergleich mit anderen Projekten
Weltweit werden zahlreiche neue Generationen von Tokamaks und anderen Reaktoren entwickelt, die versprechen, „eine künstliche Sonne“ in der ersten Hälfte der 2030er Jahre zu entzünden.

Das Flaggschiffprojekt ITER hat jedoch den Start der Reaktionen bis Ende der 30er oder sogar 40er Jahre verschoben und zeigt einen langsameren Fortschritt.

Fazit: *Energy Singularity* hat erfolgreich demonstriert, dass Hochtemperatur‑Supraleiter in Kombination mit KI die Entwicklung der thermonuklearen Energie erheblich beschleunigen und sie näher an eine kommerzielle Anwendung bringen können.

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