Der Streik der Samsung-Mitarbeiter wird die weltweite Speicherproduktion reduzieren, und bei dem aktuellen Engpass werden die Preise sofort steigen.
Situation:
In Südkorea haben die Mitarbeiter von Samsung Electronics einen Streik in der Nachtschicht auf einer Fabrik in Pyeongtaek organisiert. Dies hat bereits zu einem Produktionsrückgang bei Speicherprodukten um 18 % geführt.
Mögliche Folgen:
- Trotz des Rückgangs produziert Samsung weiterhin DRAM an anderen Werken (einschließlich in China), sodass das globale Defizit selbst bei einem 18‑Tage-Streik nicht mehr als 3–4 % übersteigen wird.
- Laut TrendForce könnte die NAND-Produktion noch um weitere 2–3 % sinken.
Wirtschaftlicher Schaden:
Der Gewerkschaft zufolge belaufen sich die Verluste von Samsung durch das 18‑Tage-Unterbrechung auf etwa 20 Millionen US-Dollar.
Auswirkungen auf den Markt:
- Nach einer längeren Stillstandsphase wird es mindestens 2–3 Wochen dauern, bis die normale Produktionsmenge wiederhergestellt ist.
- Der Mangel an Arbeitskräften reduziert die Auslastung der Anlagen und führt zusätzlich zu einem Rückgang der Speicherproduktion um 10–20 %.
- Infolgedessen könnten die Preise für Speicher steigen, das Vertrauen der Kunden in Samsung schwächer werden und der Marktanteil an Konkurrenten – SK hynix und Micron Technology – übergehen.
Fazit:
Obwohl das globale DRAM‑Defizit relativ gering bleiben wird, schaffen lokale Unterbrechungen bereits ein Risiko für Produktionsrückgänge, Preissteigerungen und den Verlust von Marktanteilen für Samsung.
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