Der Kryptomarkt gerät in Panik wegen KI-Hackern; die DeFi-Sektoren erwiesen sich als verwundbar, mit einem Durchsatz von 130 Milliarden Dollar.

Der Kryptomarkt gerät in Panik wegen KI-Hackern; die DeFi-Sektoren erwiesen sich als verwundbar, mit einem Durchsatz von 130 Milliarden Dollar.

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Kurzfassung der Nachrichten

Im April ereigneten sich im Bereich dezentraler Finanzen (DeFi) zwei große Hackerangriffe, die die Infrastruktur insgesamt um etwa 600 Millionen US-Dollar entwerteten. Einer der Angriffe führte zu einem massiven Abzug von Investorenmitteln von einer Plattform, während der andere einen Zusammenbruch einer weiteren verursachte.

Experten von TRM Labs gehen davon aus, dass in diesen Vorfällen nordkoreanische Hacker und möglicherweise Künstliche Intelligenz (KI) beteiligt sind. Sie weisen darauf hin, dass innerhalb von zwei Tagen nach dem Angriff auf den Kreditservice Investoren 9 Millionen Dollar von der Plattform abgezogen haben, die für das Geldwäscheprogramm eines der Aprilangriffe genutzt wurde. Dies zeigt, wie schnell das Vertrauen in DeFi-Projekte ohne direkten Angriff auf die Plattform selbst verschwinden kann.

Warum KI im Fokus steht

- Anthropic Mythos – ein KI-Modell, das der Entwickler nicht öffentlich freigegeben hat wegen Cybersecurity-Risiken. Dennoch zeigen Untersuchungen, dass bestehende KI-Agenten bereits in der Lage sind, Schwachstellen zu finden und auszunutzen.

- Im April stieg die Anzahl von Exploits im DeFi nahezu doppelt im Vergleich zum März auf ein Rekordniveau. Das weist darauf hin, dass Cyberkriminelle fortschrittlichere Werkzeuge einsetzen, einschließlich KI.

Schwachstelle des gesamten DeFi-Sektors

- Der DeFi-Umsatz beträgt etwa 130 Millionen Dollar.

- Investoren handeln mit Vermögenswerten, nehmen Kredite auf und vergeben sie ohne Mittelsmänner. Das macht die Plattformen besonders attraktiv für Hacker.

- Im Gegensatz zu traditionellen Banksystemen sind Transaktionen im Blockchain unveränderlich, und Gelder können auf vielfältige Weise abgehoben werden.

Hauptangriffe

1. Drift Protocol (Derivatenbörse)

- Hacker erbeuteten mehr als 280 Millionen Dollar.
- Sie bauten langfristige Beziehungen zu Projektbeteiligten auf, tarnten sich als Handelsfirma und überzeugten Mitarbeiter, schädliche Transaktionen zu autorisieren.
- Sie kreierten einen fiktiven Token und übertrieben die Handelsdaten, um das Sicherungssystem auszutricksen.

2. Kelp DAO (Brücke)

- Fast 300 Millionen Dollar wurden geraubt.
- Ein großer Teil der Gelder wurde auf die Kreditplattform Aave transferiert, was zu massiven Abhebungen von Anlegern und negativen Effekten bei anderen, nicht betroffenen Projekten führte.

Rolle der KI in den Angriffen

- Nach Schätzungen von Anthropic könnten mehr als die Hälfte der Cyberangriffe im Jahr 2025 autonom von KI-Systemen ausgeführt worden sein.
- Der Indikator „potenzieller Ertrag aus Exploits“ verdoppelt sich alle 1,3 Monate, während die Kosten für einen Hack sinken.
- Forscher kommen zu dem Schluss: Profitabel autonome Ausnutzung von Schwachstellen ist bereits heute möglich.

Wie die Branche reagiert

- Es entstehen Lösungen, die Geräte (Smartphones, Laptops) auf verdächtige Muster scannen und Administratoren vor potenziellen Bedrohungen warnen.
- Banksysteme führen regelmäßig Sicherheitstests durch und können Transaktionen blockieren, aber in DeFi fehlt diese Möglichkeit.

Fazit

Angriffe auf DeFi zeigen, dass Cyberkriminelle immer komplexere Werkzeuge einsetzen, einschließlich KI, um Schwachstellen zu finden. Das wirft die Frage nach der Notwendigkeit einer verstärkten Verteidigung und der Einführung neuer Monitoring-Technologien im Ökosystem dezentraler Finanzen auf.

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