Der japanische Satellit OrigamiSat‑2 stabilisierte sich erfolgreich in der Umlaufbahn und vergrößerte seine Fläche um das 25-fache.

Der japanische Satellit OrigamiSat‑2 stabilisierte sich erfolgreich in der Umlaufbahn und vergrößerte seine Fläche um das 25-fache.

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Kurz zum Start von Kakushin Rising

Am 23. April schickte die japanische Agentur JAXA in Zusammenarbeit mit dem privaten Auftragnehmer Rocket Lab die Mission Kakushin Rising in den Orbit. Im Rahmen der Operation wurden acht kleine Satelliten für die Überwachung von Erdbeben, Ozeanen und multispektraler Fotografie gestartet.

Wie es ablief
Etappe | Was passiert ist
Start | Der Electron-Rakete startete vom Raketenstartplatz Rocket Lab in Neuseeland.
Zeit bis zum Orbit | Nach ca. 53 Minuten erreichten die Satelliten eine sonnen-synchronisierte Umlaufbahn mit einer Höhe von 540 km.
Orbitale Platzierung | Acht kleine Geräte wurden erfolgreich an der vorgesehenen Position platziert.

Was die Satelliten tun
* Untersuchung von Erdbeben und ihren elektromagnetischen Vorläufern
* Überwachung des Ozeans (Temperaturänderungen, Strömungen)
* Multispektrale Fotografie mit kleinen Kameras
* Zusätzliche wissenschaftliche Forschungsaufgaben

Besonderes Augenmerk auf OrigamiSat‑2
- Abmessungen: 10 × 10 × 34 cm (3U CubeSat-Format)
- Besonderheit: eine reflektierende Phased-Antenne‑Gitter, die sich bis zu 25-mal größer als die ursprünglichen Abmessungen ausdehnt.
- Mission: zeigen, dass ein kompakter Satellit mit einer kleinen Rakete gestartet werden kann und gleichzeitig eine hohe Effizienz der Antenne gewährleistet.

Im Gegensatz zu traditionellen parabolischen Spiegeln erzeugt OrigamiSat‑2 einen gerichteten Strahl durch Phasensteuerung des reflektierten Signals. Die leichte Konstruktion ermöglicht hohe Verstärkung ohne komplexe Mechanismen.

Ergebnis: Die Mission Kakushin Rising demonstrierte die erfolgreiche Platzierung von acht kleinen Satelliten in einer sonnen-synchronisierten Umlaufbahn, einschließlich eines innovativen kompakt CubeSat mit Phased-Antenne, der neue Möglichkeiten für Weltraumforschung eröffnet.

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