Der erste Abschnitt des „Mask gegen Altman“-Prozesses ist abgeschlossen – nun liegt die Sache den Geschworenen.
Der Gerichtsprozess „Mask gegen Altman“ schreitet in die nächste Phase vor
Am Vorabend haben die Anwälte von Elon Mask und Vertretern von OpenAI den Geschworenen ihre Schlussargumente vorgelegt, womit die erste Verhandlungsrunde im Fall der Verletzung des Non-Profit-Status eines KI-Startups abgeschlossen wurde.
Wer wird das Verfahren anhören?
* Die Geschworenen – neun Personen (sechs Frauen und drei Männer) beginnen die Sitzung am 18. Mai.
* Ihre Entscheidung ist *empfehlungsbasiert*: Das endgültige Urteil fällt der Richterin Ivonne González‑Rodríguez zu.
Was geschah im Jahr 2024?
Mask reichte Klage gegen OpenAI, deren Geschäftsführer Sam Altman und Präsident Greg Brockman ein. Er behauptet, dass sie das Versprechen zur Wahrung des Non-Profit-Status der Firma verletzt haben und sich unrechtmäßig bereichert haben. Im Jahr 2015 war Mask Mitbegründer von OpenAI zusammen mit Altman und Brockman; laut ihm hat er durch deren Handlungen etwa 38 Millionen Dollar verloren, die in einen Fonds eingezahlt wurden.
Argumente der Parteien
Anwälte von Mask | Anwälte von OpenAI
1. Das Unternehmen hat den Quellcode nicht offengelegt und Sicherheitsaspekte bei KI nicht priorisiert.
2. Investoren (Altman, Brockman, Microsoft) haben sich durch Mask bereichert.
1. Altman und Brockman haben Mask nie Versprechen zur Unternehmensstruktur gegeben.
2. Microsoft als Hauptinvestor war über die Versuche, den Status von OpenAI zu ändern, nicht informiert und hat daran nicht teilgenommen.
Was kommt als Nächstes?
* Montag – Eröffnung der zweiten Phase: Diskussion möglicher Schadensersatzleistungen.
* Der Richter wird Argumente zu Schäden und weiteren Maßnahmen anhören, falls die Angeklagten verurteilt werden. In dieser Phase treffen die Geschworenen keine Entscheidungen.
* Mask fordert vom Gericht:
* Die Entfernung von Altman und Brockman aus ihren Positionen bei OpenAI;
* Die Aufhebung der Rekapitalisierung des Unternehmens im Jahr 2025.
Er verlangt zudem einen Schadenersatz in Höhe von 134 Millionen Dollar von OpenAI und Microsoft als „unrechtmäßigen Gewinn“ und möchte, dass der gesamte unrechtmäßig erlangte Gewinn an den Non-Profit-Fonds von OpenAI zurückgeführt wird.
Wie verläuft das Verfahren?
Richterin González‑Rodríguez zeigte Strenge gegenüber juristischen Tricks, hielt aber gleichzeitig eine freundliche Atmosphäre aufrecht: Sie bot den Geschworenen einmal Schokolade an. Am Ende der Sitzung erinnerte sie an das bevorstehende Mittagessen für die Teilnehmer.
Damit schreitet der Fall „Mask gegen Altman“ in die nächste Phase vor, in der die Frage des Schadensersatzes und mögliche Sanktionen gegenüber dem Management von OpenAI entschieden werden.
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