Alphabet diskutiert mit Marvell über die Entwicklung von zwei KI-Chips für das Inferenzverfahren

Alphabet diskutiert mit Marvell über die Entwicklung von zwei KI-Chips für das Inferenzverfahren

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Alphabet und Marvell – ein neuer Schritt zu schnelleren KI‑Chips

Alphabet (Google) hat Verhandlungen mit dem Unternehmen Marvell aufgenommen, um spezialisierte Mikroprozessoren zu entwickeln, die das Ausführen von künstlichen Intelligenzmodellen schneller und kostengünstiger machen. Im Rahmen der Zusammenarbeit soll die Entwicklung zweier Chiptypen geplant werden:

Typ | Zweck | Speicher‑Modul | Beschleunigter Datentransfer zwischen Systemkomponenten | Aktualisiertes TPU | Tensor‑Processor von Google, optimiert für interaktive Anwendungen

Diese Chips sollen zusammenarbeiten: einer liefert hohe Rechenleistung, der andere einen schnellen Datenstrom. Dieser Ansatz ist entscheidend für Suchmaschinen und KI‑Dienste, da er die Antwortzeit verkürzt und die Infrastrukturkosten senkt.

> TheInformation weist darauf hin, dass der Übergang von der Schulung neuronaler Netze zu ihrer praktischen Nutzung durch eine verteilte Architektur effizienter wird. Alphabet plant, das Design des Speicherverarbeitungssystems bereits im nächsten Jahr abzuschließen und in die Pilotproduktion einzuführen.

Wettbewerbsumfeld
Die beschriebenen Bemühungen sind nicht einzigartig:

- Nvidia hat bereits einen Chip für ähnliche KI‑Aufgaben vorgestellt.

- Andere Marktteilnehmer entwickeln eigene Lösungen nach ihren Bedürfnissen.

- Google diversifiziert seine Partner, um die Abhängigkeit von Broadcom zu verringern, das eine Gebühr pro hergestelltem Chip erhebt. Früher arbeitete das Unternehmen mit MediaTek zusammen; nun gilt Marvell als Schlüsselpartner dank seiner Erfahrung in der Speicher‑ und KI‑Werkzeugproduktion.

Wie die neue Partnerschaft funktionieren wird
Im Rahmen des bestehenden Vertrags besitzt Google die TPU-Architektur und den Software‑Stack, während Broadcom die Entwicklungen zu fertigen Produktionschips umsetzt, die auf TSMC‑Fabriken gefertigt werden. In den Verhandlungen mit Marvell soll letztere Projektierungsdienstleistungen übernehmen, ihre Expertise in Hochgeschwindigkeits-Mesh-Verbindungen nutzen, um Kosten und Leistung zu optimieren.

Ein vollständiger Verzicht auf Broadcom ist nicht geplant: Alphabet und Broadcom haben kürzlich einen Vertrag zur Fortsetzung der Zusammenarbeit bis 2031 jahr unterzeichnet. Dies bestätigt die schrittweise, nicht abrupte Natur der Änderungen in der Beschaffungsstrategie.

Investitionsperspektive
Angesichts technologischer Veränderungen bleiben Investoren optimistisch gegenüber Alphabet:

- 26 von 31 Analysten vergeben eine *Buy*-Bewertung.

- Der durchschnittliche Zielpreis liegt bei $385,97, was einen Aktienanstieg von fast 13 % im Vergleich zu den aktuellen Preisen impliziert.

Damit sieht der Markt in Alphabet die Fähigkeit, Kosten effizient zu steuern und seine Position im Wettlauf um die Führung im Bereich künstlicher Intelligenz zu stärken.

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